Presse
Gitti Gitarre und die Piratin Jenny
Autorin und Komponistin Bettina Göschl in der Paulusschule
HASELÜNNE. Die Norderinner Autorin und Komponistin Bettina Göschl war zu
Gast in Haselünne. In der Paulusschule stellte sie die Piratin Jenny aus einem ihrer
zahllosen Bücher begeisterten Viertklässlern vor.
Im Rahmen einer von der Büchereizentrale Lüneburg organisierten Lesereise hielt
Bettina Göschl zwei Lesungen in der Paulusschule sowie am Nachmittag eine Lesung in der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Haselünne.
Morgens um 8 Uhr stürmten die Viertklässler aufgeregt den Klassenraum, in
dem Bettina Göschl schon ihre Bücher und CDs ausgelegt hatte. Mit dem Lied »Piraten, Ahoi!« stimmte die Autorin ihre kleinen Zuhörer auf die Lesung ein. Anschließend las Bettina Göschl aus ihrem Buch »Piraten-Jenny und Käpt'n Rotbart«. Mit viel Witz und Charme begeisterte sie die Kinder, die sie immer
wieder zum Mitmachen und Raten anregte. Anschließend konnten die Viertklässler
Fragen stellen. Dabei interessierte sie vor allem die Entstehung der Geschichten und
Lieder.
Immer wieder griff Göschl zu ihrer Gitarre Gitti, die sich dem Anlass entsprechend
verkleidet hatte und als Piratin auftrat. Mit Augenklappe und Schnurrbart versehen,
war die Gitarre nicht nur ein echter Hingucker. Das Nasenbohrlied gefiel den Kleinen ebenso gut wie das Lied von "Gustav, dem Gerippe" oder dem »Bi-Ba-Badewannenboogie«, zu dem der Komponistin die Idee tatsächlich in ihrer Badewanne kam.
Nach 75 Minuten voller Spaß und Spannung für die Schülerinnen und Schüler
signierte Bettina Göschl für sie Autogrammkarten und bedankte sich für den tollen
Empfang. Nach den zwei weiteren Lesungen in Haselünne am Freitag beendete Bettina
Göschl diese wochenlange Lesereise. Im Juni wird sie wieder für die Büchereizentrale Lüneburg unterwegs sein.
»Es macht sehr viel Spaß, in den Schulen zu lesen«, schwärmte Göschl im Gespräch mit unserer Zeitung.
»Natürlich ist es auch anstrengend, so viel unterwegs zu sein. Aber mit viel Spaß
dabei ist das alles kein Problem.« Dass sie diesen Spaß bei der Arbeit mit Kindern hat,
war Bettina Göschl rundweg anzumerken. Offen und ehrlich reagierte sie auf die
vielen Fragen, so dass die Kinder nur ungern das Klassenzimmer verließen, um der
nächsten Gruppe Platz zu machen.